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Sie interessieren sich für eine Licht-adjustierbare Linse (LAL) und suchen eine Augenklinik in Ihrer Nähe? Wir helfen Ihnen gerne!
Funktion
Funktion der Licht-adjustierbaren Linse (LAL)
Die LAL (Licht-adjustierbare Linse) ähnelt den herkömmlichen Implantaten (Intraokularlinse, IOL), die aus hartem, unverformbaren Kunststoff bestehen, in ihrer Grundstruktur. Das Hauptunterscheidungsmerkmal ist das Material, aus dem die Licht-adjustierbare Linse (LAL) hergestellt ist.
Hierbei handelt es sich um ein Silikon, welches mit lichtsensiblen Polymeren angereichert wurde. Das besondere an diesen Polymeren ist ihre sehr gute Verträglichkeit vom Körper, und Ihre Reaktion auf Licht einer speziellen Wellenlänge. Wenn die Licht-adjustierbare Linse (LAL) mit Licht dieser Wellenlänge bestrahlt wird, werden die Polymere "photopolymerisiert", d.h. sie verändern ihre Struktur und Form. Darauf basiert das Wirkungsprinzip der Licht-adjustierbaren Linse (LAL).
Nach der Grauen Star-Operation (Katarakt) wird der natürliche Heilungsprozess abgewartet. Nach zwei bis drei Wochen wird das Auge durch den Augenarzt untersucht und eine Brillenbestimmung vorgenommen. Dieses ist in den seltensten Fällen "0", so dass immer noch eine Restfehlsichtigkeit vorliegt. Der Arzt kann nun mit einem speziellen UV-Bestrahlungsgerät nach Eingabe der Werte innerhalb von nur zwei Minuten die Licht-adjustierbare Linse (LAL) so bestrahlen, dass deren Formveränderung die gewünschte Korrektur vornimmt. Am nächsten Tag kann der Vorgang bei Bedarf noch einmal wiederholt werden. Ist das gewünschte Ergebnis erreicht, wird die Linse durch eine weitere Beleuchtung "festgezurrt", so dass keine weiteren Veränderungen auftreten.
Während der ersten zwei Wochen trägt der Katarakt-Patient eine spezielle Sonnenbrille, so dass die Licht-adjustierbare Linse (LAL) durch das natürliche Tageslicht nicht verändert werden kann. Diese kann nach der letzten Bestrahlung abgelegt werden und ist danach nicht mehr nötig.